Das neue Salzachzentrum wird ein Ort für alle Burghauserinnen und Burghauser. Anstelle der heruntergekommenen Gebäude entsteht eine nachhaltige Mischbebauung. Geplant sind unter anderem Wohnungen, Büros, Gastronomie und Nahversorgung. Das Gesamtkonzept für das soziale Quartier Salzachareal mit dem Salzachzentrum und dem angrenzenden Technikum der TH Rosenheim stammt von Hinterschwepfinger.
Städtebaulich stärkt das Projekt die Achse Marktler Straße – Robert-Koch-Straße. Statt einer abgeschotteten Mall bildet das Ensemble ein offenes Quartier mit Plätzen, Wegen und viel Grün. Bäume, Brunnen, Außengastronomie und zahlreiche Sitzgelegenheiten schaffen eine einladende Atmosphäre für unterschiedliche Nutzergruppen.
Eine Schlüsselrolle erhält der neue, großzügige Platz an der Engl-Kreuzung. Wo die Bebauung bisher eng an die zentrale Kreuzung heranreichte, entsteht nun Raum für Fußgänger, Radfahrer und Außengastronomie. Für Autos gibt es in der Tiefgarage rund 300 Stellplätze. An der Oberfläche rückt der nicht-motorisierte Verkehr in den Vordergrund.
Das Konzept für Verkehr und Außengestaltung wurde eng zwischen dem Bauherrn, der Stadt Burghausen und Hinterschwepfinger abgestimmt. Über viele Jahre hinweg hatten unterschiedliche Ansätze für das Salzachareal keine tragfähige Nutzung hervorgebracht; das Grundstück im Herzen der Stadt lag lange brach. Nun schaffen Stadt, meine Volksbank Raiffeisenbank und Hinterschwepfinger gemeinsam ein stimmiges Gesamtareal, das die zentralen Bedürfnisse Burghausens aufgreift und zu einem neuen Mittelpunkt formt.
Bestandteil des Salzachareals ist auch das Technikum der TH Rosenheim, welches ebenfalls von Hinterschwepfinger geplant wurde.
Auch beim Thema Nachhaltigkeit ziehen die Projektpartner am gleichen Strang, daher erhält das neue Salzachzentrum unter anderem begrünte Fassaden und Dächer, eine Photovoltaikanlage, Ladeinfrastruktur für E-Autos und eine energiesparende Quartiersheizung, die später auf Fernwärme aus Geothermie umgerüstet werden kann. Die vielen Grünflächen und Bäume sorgen für ein angenehmes Klima und speichern wertvolles Regenwasser.
Als gemeinsame Initiative von Stadt, VR-Bank und Hinterschwepfinger setzt das Salzachzentrum einen spürbaren Impuls für die Burghauser Innenstadt. „Die Nahversorgung wird gestärkt, vielfältiger Wohnraum und neue Arbeitsplätze werden geschaffen – vor allem aber entsteht ein offenes Quartier, das Menschen zusammenbringt. Das Areal lädt zum Verweilen ein; Handel und Büros sorgen für Leben im Alltag. So wird aus Gebäuden ein gemeinsamer Lebensraum: ein Ort des Miteinanders für alle Bürger“, sagt Wolfgang Altmüller, Vorstandsvorsitzender des Bauherrn meine Volksbank Raiffeisenbank eG.
Am 20. November setzten Vertreter von meine Volksbank Raiffeisenbank, Stadt Burghausen, Landkreis Altötting und Hinterschwepfinger den symbolischen ersten Spatenstich für das neue Salzachzentrum.
Die meine Volksbank Raiffeisenbank eG zählt mit einer Bilanzsumme von rund 12,2 Milliarden Euro zu den größten Genossenschaftsbanken Deutschlands. Das Fundament des Instituts bildet die tiefe regionale Verankerung in Südostoberbayern: Getragen von über 121.000 Mitgliedern, steht die Bank für eine starke Gemeinschaft und direkte Nähe zu den Menschen. Mit Hauptsitz in Rosenheim und rund 1.350 Mitarbeitenden agiert sie nicht nur als verlässliche Finanzpartnerin, sondern investiert auch selbst aktiv in die Weiterentwicklung ihrer Heimatregion.